Interview mit Christos Drossinakis

Bild "Buch_Cover_Die_heilende_Kraft_der_Liebe_Vorschau.jpg"Von wegen “Wunder”
Aus "DIE HEILENDE KRAFT DER LIEBE. Christos Drossinakis - Ein Geistheiler im Blickpunkt der Wissenschaft", (2004)
(Siehe Lesetipps "Geistiges Heilen")

Wie behandeln Sie?

Christos Drossinakis: In dieser Frage stecken zwei falsche Voraussetzungen.
Erstens: Ich heile überhaupt nicht. "Es" heilt durch mich: eine göttliche Kraft, der ich mich als Instrument zur Verfügung stelle. Insofern ist geistiges Heilen keine medizinische Therapie, sondern ein religiöses Ritual.
Zweitens: Ich behandle nicht, jedenfalls nicht im üblichen Sinne, den das deutsche "Heilpraktikergesetz" meint: Ich führe keine Therapien für bestimmte Leiden durch - keine gezielten medizinischen Maßnahmen, die auf die jeweilige Diagnose abgestimmt und zugeschnitten sind. Denn als Geistheiler geht es mir nicht um die Krankheit, sondern um den Kranken - er steht im Mittelpunkt all meiner Bemühungen.
Dabei wende ich drei Methoden an: Handauflegen, Fernheilen, Amulett. Von medizinischen Therapien unterscheiden sie sich wesentlich darin, daß ich sie immer auf die gleiche Weise einsetze, unabhängig davon, um welche Krankheit es geht.

Können Sie bei jedem Leiden helfen?

Christos Drossinakis: Vielerlei wissenschaftliche Tests mit mir bestätigen inzwischen, was Tausende von Schwerkranken in den vergangenen dreißig Jahren in meiner Praxis erlebt haben: Jeder Patient, egal mit welcher Diagnose, kann von geistigem Heilen profitieren - gleichgültig, wie seine Diagnose lautet, wie jung oder alt er ist, wie weit sein Leiden schon fortgeschritten ist. Allerdings darf kein seriöser Geistheiler einen Heilerfolg von vornherein versprechen, und er kann es auch gar nicht, weil der Erfolg von vielen Faktoren mitabhängt, von denen die meisten mit dem Patienten selbst, seiner Vorgeschichte und seinen Lebensumständen zu tun haben. Außerdem darf unter "Heilung" nicht, wie dies leider immer noch die meisten Schulmediziner tun, nur das Verschwinden von Symptomen verstanden werden. Heilung ist weitaus mehr: zum Beispiel das Verstehen und Akzeptieren einer Krankheit als Teil der eigenen Lebensgeschichte, ein Teil mit Sinn und Bedeutung; das Lindern von Leid und Schmerz, so daß sie zumindest erträglich werden; das Vermitteln von Hoffnung und Zuversicht; die wesentliche Verbesserung der Lebensqualität. In diesem Sinne kann ich Patienten, die in den zurückliegenden drei Jahrzehnten meine Praxis ungeheilt wieder verlassen haben, an den Fingern einer Hand abzählen.

“Nicht ich heile - es heilt durch mich”


Gibt es bestimmte Leiden, bei denen Sie besonders erfolgreich sind?

Christos Drossinakis: Geistheiler sind keine "Spezialisten" für besondere Indikationen. Allerdings hat sich in mehreren medizinischen Tests herusgestellt, daß ich bei einigen schweren Leiden besonders hohe Erfolgsquoten erreiche: unter anderem bei Krebs und rheumatischen Erkrankungen, bei multipler Sklerose, bei Neurodermitis und anderen Hautleiden, bei Tinnitus, bei Epilepsie und bei chronischen Schmerzen. Am häufigsten habe ich unter ärztlicher Kontrolle bisher Patienten mit chronischem Asthma bronchiale behandelt - 80 bis 100 (!) aller betroffenen Patienten sprachen darauf an.

Wie stabil sind die erzielten Ergebnisse?

Christos Drossinakis: Oft halten sie über viele Jahre hinweg an, manchmal sind sie sogar von Dauer. Aber natürlich kann es, wie auch bei jeder ärztlichen Maßnahme, zu Rückfällen kommen - und nicht immer liegt das am Therapeuten oder der eingesetzten Methode, sondern an der Gedanken- und Sorglosigkeit von Patienten, die in alte, ungesunde Gewohnheiten und Lebens-weisen zurückfallen. Jede Krankheit enthält stille Lektionen für das gesamte weitere Leben. Wer sie überhört oder mißversteht, muß die Konsequenzen tragen - er kann die Verantwortung dafür, daß er gesund wird und bleibt, nicht auf andere abwälzen.

Muß ich an Ihre Fähigkeiten glauben, damit Sie mir helfen können?

Christos Drossinakis: Auch Skeptiker finden bei mir Hilfe. Manchmal machten sogar Patienten Fortschritte, die gar nicht wußten, daß ich mich um sie kümmere - Angehörige hatten mich um eine Fernheilung gebeten. Im allgemeinen ist Glaube aber förderlich: nicht der Glaube an mich und meine Fähigkeiten, sondern der Glaube an etwas "Höheres", eine "göttliche Energie", die durch mich wirkt. Denn Glaube macht aufgeschlossen, er motiviert, er gibt Kraft; und all dies hilft dem Patienten dabei, an seiner Genesung aktiv mitzuarbeiten.

Weiterhin zum Arzt? Unbedingt.


Soll ich weiterhin zum Arzt?

Christos Drossinakis: Unbedingt. Unter den warnenden Hinweisen, die ich jedem Klienten noch vor der allerersten Sitzung eindringlich ans Herz lege, steht einer ganz oben: Unterlassen Sie, im Vertrauen auf Geistheilung, keinesfalls den Besuch beim Arzt; keinesfalls sollten Sie eine laufende medizinische Behandlung unter- oder abbrechen; keinesfalls sollten Sie, ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt, eigenmächtig Medikamente absetzen. Geistiges Heilen kann ärztliche Kunst immer nur ergänzen, niemals ersetzen.

Ist Fernbehandeln ebenso wirksam wie Handauflegen und andere geistige Heilweisen, bei denen der Patient unmittelbaren persön-lichen Kontakt mit seinem Heiler hat?

Christos Drossinakis: Erstaunlicherweise ja, wie zahlreiche Patientenberichte, ärztlichen Gutachten und wissenschaftliche Testergebnisse zeigen. Daß Fernheilung derart wirksam ist - über beliebige Entfernungen hinweg, durch beliebige Hindernisse hindurch -, beweist letztlich nur, wie geheimnisvoll und unergründlich die Vorgänge sind, die geistiges Heilen ermöglichen - so unergründlich wie Gott selbst, der darin wohl seine Allmacht offenbart.

Sie setzen manchmal Amulette ein - ist das nicht purer Aberglaube?

Christos Drossinakis: Die allermeisten Patienten, die meine Amulette verwenden, schwören darauf - auch solche, die anfänglich höchst mißtrauisch gewesen waren. Mehrere wissenschaftliche Tests belegen, daß von meinen Amuletten eine rätselhafte, physikalisch meßbare Wirkung ausgeht, die außerordentlich heilsam ist.

Kann Geistiges Heilen auch gefährlich sein?

Christos Drossinakis: Im Gegensatz zu allen Spritzen, Zäpfchen und Tabletten, die Ihnen Ihr Arzt verordnet, ist geistiges Heilen völlig frei von schädlichen Nebenwirkungen. Es gibt nur zwei Gefahrenherde: zum einen der Heiler selbst, wenn er zuviel verspricht, wenn er droht, unter Druck setzt, sich als Ersatzdoktor aufspielt; zum anderen der Patient, wenn er im Vertrauen auf den Heiler das medizinisch Notwendige unterläßt.

Lieber rasch helfen als langsam scheitern


Warum sind die Sitzungen bei Ihnen so kurz?

Christos Drossinakis: Es gibt Heiler, die ein bis zwei Stunden an ihren Klienten arbeiten - aber sind sie deshalb erfolgreicher? Viele meiner Patienten bezweifeln das, nachdem sie zuvor bei eben solchen Heilern vergeblich Hilfe gesucht hatten. Das Wesentliche beim geistigen Heilen ist nicht Reden, Zuhören und Händchenhalten, sondern das Vermitteln einer rätselhaften Energie - und dieser Vorgang vollzieht sich offenbar in wenigen Sekunden, wenn nicht gar in Sekundenbruchteilen. Darauf deuten jedenfalls mehrere Messungen in physikalischen Instituten hin, an denen ich untersucht worden bin. Die Regel "Je länger, desto besser" ist also fehl am Platz, wenn es darum geht, geistiges Heilen zu bewerten. Ich erinnere an den "Fernheil -Test" von 1998: Im Vergleich mit 54 anderen Heilern aus sieben Ländern Europas erreichte ich, unter Aufsicht eines zehnköpfigen Medizinerteams und Psychologen der Universität Freiburg, bei chronischen Langzeitpatienten deutlich am meisten.

Können Sie Krankheiten auch außersinnlich erkennen?

Christos Drossinakis: Auch in Anwesenheit von Ärzten und Wissenschaftlern habe ich das wiederholt unter Beweis gestellt. Niemals aber würde ich Ihnen eine Diagnose stellen - das darf ich nicht, nur Ärzten und Heilpraktikern ist es von Gesetz wegen erlaubt. Wenn ich den Eindruck habe, daß in Ihrem Körper etwas bisher Unerkanntes nicht stimmt, würde ich Ihnen allenfalls nahelegen, sich bei nächster Gelegenheit einmal von einem Arzt gründlich untersuchen zu lassen.

Nicht nur von Luft und Liebe


Wieso verlangen Sie fürs Heilen Geld?

Christos Drossinakis: Weil auch ich nicht nur von Luft und Liebe leben kann. Auch ich muß Miete, Wasser und Strom, Telefon und Porto zahlen. Auch ich brauche Nahrung, Kleidung und Einrichtung. Auch mein Auto fährt nicht nur mit Leitungswasser. Meine Sekretärin, meine Haushaltshilfe arbeiten nicht nur für ein Dankeschön. Für mehrere Familienangehörige muß ich mitsorgen. Und ebenso wie ein Arzt, ein Notar oder sonstwer, so haben auch Heiler ein Recht auf ein gutes, finanziell abgesichertes Leben. Immerhin bin ich Tag für Tag, notfalls auch an Feiertagen und Wochenenden, 10 bis 12 Stunden, manchmal sogar 16 Stunden für Hilfesuchende da.

Wieviele Termine sind für eine Geistheilung erforderlich?

Christos Drossinakis: In seltenen, besonders glücklichen Fällen genügt eine einzige Sitzung. Im allgemeinen sind aber fünf bis zehn Termine erforderlich, manchmal auch bis zu zwei Dutzend. Denn je länger ein Leiden schon besteht, je fortgeschrittener es ist, desto schwieriger ist ihm beizukommen. Insofern unterscheidet sich geistiges Heilen nicht von ärztlichen Therapien. Erwarten Sie also keine blitzschnellen "Wunder", sondern bringen Sie Geduld mit.

Allein in Deutschland praktizieren mehrere tausend Heiler, manche davon ganz in meiner Nähe. Warum sollte ich mich gerade an Sie wenden - und dafür die Umstände einer mehr oder weniger großen Hin- und Rückreise auf mich nehmen?

Christos Drossinakis: Die Berufsbezeichnung "Heiler" ist leider nicht geschützt. Bis jetzt kann sich jeder so nennen, der sich dazu berufen fühlt, und drauflospraktizieren - selbst wenn er irgendeine Heilmethode gerade erst in einem Wochenendkurs kennengelernt hat.
Wie können Sie dann aber sichergehen, daß Sie an einen wirklich guten, fähigen Heiler geraten sind?
- Spricht für ihn, daß er in Presse, Funk und Fernsehen empfohlen wird? Aber darüber, ob jemand für Bilder und Schlagzeilen sorgt, entscheiden kaum je Qualität, Kompetenz und Leistungs-vergleiche, sondern die Zufälle journalistischen Fündigwerdens.
- Spricht für ihn, daß er von irgendeinem Heilerverband vermittelt wird? Dazu braucht er bloß brav seinen Mitgliedsbeitrag bezahlt zu haben. Viele Heiler treten solchen Verbänden nur deshalb bei, weil ihnen billig Kundschaft vermittelt wird; gerade die Mittelmäßigen und Nichtskönner, deren Praxis leer ist, haben solche Werbedienste am allernötigsten. Im übrigen erhalten Sie von Heilerverbänden im allgemeinen bloß zwei, drei Namen und Adressen - ohne weitere Angaben, die für Sie als Patient besonders aufschlußreich und wichtig wären, beispielsweise über seinen beruflichen Werdegang, seine Ausbildung, seine Methoden.
- Spricht für ihn, daß er irgendwelche "Diplome", Prüfungsurkunden, "Anerkennungen" von Ausbildungs-instituten oder Heilerverbänden vorlegen kann? All diese Urkunden sind das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt werden. Denn keine einzige dieser Prüfungen stellt fest, ob der Heiler wirklich heilen kann. Dazu wären aufwendige medizinische Studien nötig, die kein Ausbildungsinstitut, kein Verband organisieren und finanzieren kann.
Dafür, daß ein Heiler wirklich Vertrauen verdient, gibt es kein besseres Gütesiegel als die Ergebnisse, die er wiederholt unter ärztlicher Kontrolle in sorgfältigen wissenschaftlichen Studien erzielt. Und, in aller Bescheidenheit: Diese Sicherheit bietet zur Zeit niemand eher als ich. Weltweit ist kein Geistheiler häufiger und intensiver von Ärzten und Wissenschaftlern getestet worden - mit verblüffenden Resultaten, die niemand wegdiskutieren kann. Wenn ich mich immer wieder darauf einlasse, an solchen Forschungen mitzuwirken, so bestimmt nicht, um meine persönliche Eitelkeit zu befriedigen - dafür wüßte ich angenehmere, weniger mühsame Mittel. Ich tue es, weil ich der festen Überzeugung bin, daß geistiges Heilen nur auf diese Weise - auf dem langen, beschwerlichen Weg wissenschaftlicher Überprüfung und Bestätigung - die verdiente öffentliche Anerkennung finden und in unser Gesundheitswesen einbezogen werden kann. Und ich tue es, weil ich erst mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen meinen Patienten die Sicherheit geben kann: Ja, der Drossinakis kann wirklich was. Zumindest er.

Ausbildungen in Geistigem Heilen, die zu "Diplomen" führen, sind in der Esoterikszene zur Zeit der große Renner. Ist es Ihres Erachtens überhaupt erlernbar?

Christos Drossinakis: Bis zu einem gewissen Grad: Ja! Vorhandene Heilfähigkeiten lassen sich durchaus trainieren. Allerdings kann keine Ausbildung die Qualität herstellen, die ein “Naturtalent” besitzt.

Forschen helfen - für die Medizin von morgen


Kein Heiler weltweit hat sich jemals so intensiv für wissenschaftliche Forschung engagiert wie Sie. Was veranlaßt Sie, dafür derart viel Zeitaufwand, Umstände und Kosten in Kauf zu nehmen?

Christos Drossinakis: In erster Linie tue ich das aus wissenschaftlichem Interesse: Ich will mithelfen, die rätselhaften Energieformen zu messen und zu analysieren, die das Phänomen Geistiges Heilen ausmachen. Und ich will dazu beitragen, dass auf der Grundlage dieser Forschung eines Tages Heilmethoden entwickelt werden, deren Anwendung Ärzte in die Lage versetzt, bessere Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Anläßlich der über 50 Forschungsprojekte, an denen Sie mittlerweile beteiligt waren, haben Sie bestimmt schon mit weit über hundert Ärzten und Wissenschaftlern zusammengearbeitet. Welche dieser Begegnungen hat Sie persönlich besonders beeindruckt?

Christos Drossinakis: Es fällt mir schwer, einzelne Wissenschaftler herauszugreifen, denn einer wie der andere hat mir durch seinen Mut imponiert, sich eines so umstrittenen Phänomens wie des Geistigen Heilens überhaupt anzunehmen, auch wenn das seinem Ruf unter seinesgleichen bestimmt nicht förderlich ist. Wenn ich mich trotzdem auf einzelne Namen festlegen müsste, würde ich unter anderem Dr. György Irmey nennen, den Leiter der allerersten wissenschaftlichen Studie mit mir 1994; aber auch Dr. Dr. Harald Walach von der Universität Freiburg; Professor Popp, den Pionier der Biophotonenforschung, und sein Kollege Professor van Wijk, zwei eindrucksvolle Persönlichkeiten und großartige Wissenschaftler; aber auch einige führende Köpfe der osteuropäischen Bioenergie-Forschung wie Professor Antonov, Professor Dubrov, Professor Korotkov, Professor Philippov - mit ihm beginne ich Ende 2003 biophysikalische Studien - und Professor Zenin vom Russischen Gesundheitsministerium.

Zahlreiche Studien, an denen Sie mitwirkten, haben aufschlußreiche neue Erkenntnisse darüber erbracht, wie und warum Geistiges Heilen wirkt. Welche dieser Studien finden Sie besonders bedeutsam?

Christos Drossinakis: Ich denke, auf meine private Einschätzung kommt es da gar nicht an - ich bin Heiler, nicht Wissenschaftler, und über die Bedeutung der Forschungsergebnisse,  zu denen ich beitragen durfte, müssen Andere urteilen. Mich persönlich haben das “15’000-Kilometer-Experiment”, der Fernheil-Test von 1998 und die biophysikalischen Experimente mit den Professoren Antonov, Eberle, Korotkov und van Wijk besonders beeindruckt, ebenso wie die Wissenschaftlerpersönlichkeiten, denen ich bei mehreren Forschungsreisen nach Moskau begegnet bin: Professor Alexander Dubrov, Professor Andrei Lee und anderen.

Gott heilt immer mit


Obwohl Sie sich so sehr für eine wissenschaftliche Annäherung an das Phänomen "Geistheilung" einsetzen, betonen Sie stark den religiösen Aspekt dieser Heilweise. "Nicht ich bin es, der heilt, sondern Gott", sagen Sie. Wie paßt das zusammen? Falls Physiker, Chemiker und Biologen eines Tages tatsächlich geklärt haben, was Menschen wie Sie zustande bringen - wo bliebe da noch Platz für den Glauben an etwas Höheres?

Christos Drossinakis: Gott wird immer darin Platz haben. Denn erst durch meine religiöse Einstellung treten positive psychologische Faktoren in den Heilprozess ein, die mich fähig machen, Energieformen in hohen Potentialen zu entwickeln, wie sie für die Behandlung schwerkranker Menschen notwendig sind.
Ich suche Gott nicht im Himmel und auch nicht auf der Erde. Ich erlebe ihn in meinem Herzen, wenn ich leidenden Patienten helfen darf.

Das “Heilpraktikergesetz”: ein Verbrechen an Schwerkranken


Während Heiler wie Sie vom deutschen Rechtsstaat kriminalisiert werden, solange Sie keine ärztliche Approbation oder wenigstens einen Heilpraktikerschein vorlegen können, bekamen Sie in Rußland und Bulgarien sogar schon Einladungen ins Gesundheitsministerium.  Wie erklären Sie sich diesen krassen Unterschied? Warum tun sich Politik und Justiz in Ihrer zweiten Heimat schwerer als anderswo, Geistiges Heilen anzuerkennen?

Christos Drossinakis: Auch sie werden hinzulernen, das ist bloß eine Frage der Zeit. Das deutsche “Heilpraktikergesetz”, das Menschen wie mir das Helfen so schwer macht, stammt aus dem Jahr 1939 - es muß den veränderten Gegebenheiten endlich angepaßt werden. Auf der ganzen Welt betreibe ich zusammen mit hochangesehenen Ärzten und Wissenschaftlern Pionierforschung, die phänomenale Ergebnisse liefert. Warum verhindern Juristen, daß aus solchen Forschungen die naheliegenden Konsequenzen gezogen werden? Nach meiner Meinung ist dieses Gesetz inhuman, weil es den Interessen von schwerkranken Menschen, für welche die Schulmedizin nichts mehr tun kann, krass widerspricht. Heiler daran zu hindern, sich um solche Patienten zu kümmern, finde ich geradezu unmoralisch.

Nur wissenschaftlich getestete Heiler sollten zugelassen werden


Wie stellen Sie sich die Einbeziehung von Geistheilern ins Gesundheitswesen vor? Soll denn jeder, der sich dazu berufen fühlt, frei drauflostherapieren können, wie und wen er will - ohne jegliche rechtlichen Einschränkungen, ob nun mit oder ohne ärztliche Aufsicht?

Christos Drossinakis: Natürlich sollte nicht jeder “heilen” dürfen, der meint,  er könne es. Wir brauchen dringend Prüfungen - allerdings wissenschaftlich fundierte, und nicht ein Kasperltheater, wie es manche Heilerverbände veranstalten. Nur wer solche aus Forschungsergebnissen hergeleiteten Prüfungen besteht, sollte als Heiler zugelassen werden.



Letzte Änderung dieser Seite am 03.08.2011, 06:24 Uhr