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GEISTIGES HEILEN |
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Seit Anfang der neunziger Jahre hat Christos Drossinakis an über fünfzig wissenschaftlichen Studien über Bedingungen und Wirkungen Geistigen Heilens mitgewirkt. (Siehe Geistiges Heilen - Tests und Experimente.) Für seine Verdienste um die Erforschung Geistigen Heilens erhielt er mehrere internationale Auszeichnungen; unter anderem wurde er 2005 in Moskau mit dem ENIOM-Preis für Traditionelle Medizin des Russischen Gesundheitsministeriums ausgezeichnet. Seit Februar 2006 ist er Ehrenmitglied des Scientific Research Center for Medical Biophysics (SRCMB) in Bulgarien. Im Frühjahr 2006 wird ihm der “Europäische Preis für Alternativmedizin” verliehen. |
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Vom Wundern zum Wissen Ein Heiler aus Griechenland, der seit 1969 in Frankfurt am Main lebt und praktiziert, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, mit diesem Missstand aufzuräumen: Christos Drossinakis, einer der namhaftesten Heiler der Gegenwart. Seit Jahren lässt er keine Gelegenheit aus, in Tests und Experimenten unter Beweis zu stellen, was Geistiges Heilen vermag. Weltweit ist kein Heiler häufiger und intensiver von Ärzten und Wissenschaftlern beobachtet und geprüft worden als er – in Praxen niedergelassener Ärzte, in privaten Forschungsinstituten, in Kliniken, in Universitäten, in Live-Tests bei Kongressen. Wann immer ein Forscher in jüngster Zeit Bereitschaft erkennen ließ, sich dem Phänomen des Geistigen Heilens zuzuwenden, suchte Drossinakis umgehend Kontakt mit ihm; wo immer Messtechniken und Testverfahren von sich reden machten, die geeignet sein könnten, zumindest Teilaspekte Geistigen Heilens aufzuklären, bemühte sich Drossinakis, entsprechende Forschungsprojekte anzuregen – und stellte sich selbst dafür zur Verfügung. Der Einsatz lohnte sich. Seit 1994 hat Christos Drossinakis an nahezu vierzig Studien mitgewirkt, an denen mehrere Dutzend Ärzte und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen beteiligt waren, darunter Mediziner, Psychologen, Physiker, Chemiker und Biologen. Diese Studien erbrachten verblüffende wissenschaftliche Hinweise auf die Wirksamkeit Geistigen Heilens bei vermeintlich “austherapierten” Leiden - und auf die vielfältigen Faktoren, die dabei mitspielen. Um diese Forschungen zu ermöglichen, war Christos Drossinakis kein Aufwand zuviel. Um daran teilzunehmen, reiste er auf eigene Kosten Tausende von Kilometern quer durch Europa: von Riccione bis Stuttgart, von Koblenz bis Sofia, von Basel bis Thessaloniki, von Neuss bis Moskau - ja, für ein EEG-kontrolliertes Fernheilexperiment flog er im Frühjahr 2002 sogar nach Japan. Monatelang behandelte (und bewirtete) er, unentgeltlich, Dutzende von schwerkranken Versuchspersonen in mehreren hundert Testsitzungen unter ärztlicher Aufsicht, weil Forschungsgelder zu knapp waren, um ihm ein Honorar zu zahlen. Nicht einmal Gefahren für die eigene Gesundheit scheute er: Um eine PET-Untersuchung der Hirnfunktionen zu ermöglichen, die Geistiges Heilen kennzeichnen könnten, ließ sich Drossinakis sogar mehrfach eine radioaktive Substanz spritzen, die eigens dafür vom Kernforschungszentrum Jülich bereitgestellt wurde. Warum tut sich Drossinakis all das an? Um Eigenwerbung kann es ihm dabei schwerlich gehen: Im Gegensatz zu Fällen von “Wunderheilungen”, die sich an ergreifenden Einzelschicksalen festmachen und in spektakulären Bildern aufbereiten lassen, finden wissenschaftliche Forschungsergebnisse kaum je öffentliche Beachtung, zumal jene durchweg anspruchsvollen, auf die sich Drossinakis einließ; denn um sie zu verstehen und angemessen zu würdigen, bedarf es wissenschaftlicher Vorkenntnisse. Deshalb verschwinden sie in der Regel in kleinauflagigen Fachzeitschriften und Sachbüchern, die außer Experten kaum jemand zur Kenntnis nimmt. Außerdem birgt Forschung immer das Risiko des Scheiterns, weshalb sie für Nichtskönner und Scharlatane ein rotes Tuch ist: Ein Heiler, der sich ihr stellt, läuft stets Gefahr, am Ende blamiert zu werden – und als entlarvter “Pseudo-Heiler”, der im Härtetest versagte, am Pranger zu stehen. Nur wer weiß, was er kann, läßt Wissenschaftler überhaupt an sich heran. Geht es Drossinakis dabei womöglich darum, persönliche Eitelkeit zu befriedigen? “Dafür wüsste ich angenehmere, weniger mühsame Mittel”, sagt er. In der Tat: Lob und Anerkennung sind ihm in seinen dreißig Heilerjahren schon mehr als genug zuteil geworden, sollte man meinen. Tausende von Patienten, unter ihnen Top-Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur, haben ihm reichlich gedankt, was er für sie in scheinbar auswegloser Lage tat; er war Stargast zahlreicher öffentlicher Großveranstaltungen, darunter dreier “Weltkongresse für Geistiges Heilen” in Basel; er stand im Mittelpunkt von über fünfzig Fernsehsendungen und Hunderten von Presseberichten; und auch materiell hat er längst ausgesorgt. Eigentlich gäbe es für den Sechzigjährigen also beste Gründe, sich aus seiner naßkalten deutschen Wahlheimat – mit ihrer besonders schikanösen Rechtslage für Heiler wie ihn - allmählich zu verabschieden und, mit Blick zurück auf ein erfolgreiches, erfülltes Berufsleben, einen entspannten Ruhestand auf Euböa zu genießen, der sonnenverwöhnten Ägäis-Insel nordöstlich von Athen, auf der er 1942 geboren wurde und immer noch einen zweiten Wohnsitz hat. Doch noch will er nicht, kann es auch nicht. “Noch nie”, sagte über ihn ein Wissenschaftler nach Abschluss monatelanger Testreihen, “noch nie bin ich einem Laien begegnet, der sich so begeistert, hochmotiviert und bedingungslos in den Dienst der medizinischen Forschung gestellt hat wie Christos Drossinakis. Keine Umstände waren ihm zuviel, keine Mühen zu beschwerlich. Auf Außenstehende wirkt der wissenschaftliche Arbeitsalltag, sobald sie ihn ‚von innen‘ kennenlernen, ja zumeist ziemlich langweilig, unpersönlich, unterkühlt-distanziert und geradezu gefühllos, oft auch banal, kleinlich und praxisfern. Drossinakis hingegen verhielt sich in jeder Situation vorbildlich kooperativ. Jede Zumutung unsererseits akzeptierte er klaglos. Nur so waren die außergewöhnlichen Ergebnisse mit ihm überhaupt möglich – und nur so wurden diese Ergebnisse wissenschaftlich aussagekräftig, verläßlich und wertvoll.” Eine derartige Einstellung kommt in der Heilerszene ungefähr so häufig vor wie ein Eisberg am Äquator. Die rosarote Sonne des “New Age” sengt dort erbarmungslos alles weg, was im Strom des esoterischen Mutmaßens, der “außersinnlichen” Gewissheiten nicht ohne weiteres mitschwimmen mag. “Von vielen meiner Kollegen”, erklärt Drossinakis, “bekomme ich zu hören: Geistiges Heilen wissenschaftlich zu bestätigen, sei unmöglich; denn die ‚spirituellen‘ Kräfte, die dabei im Spiel seien, entzögen sich zwangsläufig wissenschaftlichem Zugriff. Andere erklären mir: Solche Bestätigungen seien überflüssig. Denn wir ‚wissen‘ doch längst, dass Geistiges Heilen funktioniert – wozu also noch nachforschen? Aber beiden Ansichten widerspreche ich. Meines Erachtens wird es in unserem Gesundheitswesen keinen Fortschritt geben, der nicht wissenschaftlich fundiert ist – einerlei, ob es dabei um neue Medikamente geht, um neue Behandlungsmethoden, um neue Diagnosetechniken oder um eine Öffnung für mehr Geist und Seele im Umgang mit Patienten. Deshalb führt an wissenschaftlicher Forschung nichts vorbei. Also stelle ich mich ihr, so gut ich kann.” Dass er dadurch leicht zur Zielscheibe von Neid wird, nimmt Drossinakis gelassen in Kauf. die mir die Aufmerksamkeit der Forschung missgönnen, begreifen nicht, dass jeder Erfolg, den einer von uns unter wissenschaftlicher Aufsicht erzielt, letztlich uns allen weiterhilft”, sagt Drossinakis. Merkwürdigerweise hat ihm bisher kein einziger der über vierzig Heilerverbände, die seit den fünfziger Jahren im deutschsprachigen Raum entstanden sind, Unterstützung angeboten oder auch nur anerkennende Worte für seine Pionierarbeit gefunden. In seinen Forschungsbemühungen lassen sie ihn allein, obwohl die Beweise, die er liefert, doch eigentlich ganz in ihrem Sinne sein sollten. Passt ihnen nicht, dass seine Aktivitäten die Funktionäre im Grunde beschämen? Kein einziger Heilerverband war bisher imstande, auch nur ein einziges Forschungsprojekt jener Qualität auf die Beine zu stellen, an denen der selbstbewusste Einzelkämpfer aus Frankfurt mitgewirkt hat – ein Armutszeugnis. Warum nimmt Drossinakis all diese Beschwernisse auf sich? Was ihn in Wahrheit umtreibt, erläuterte er in einem Interview einmal so: “Dafür, dass ein Heiler wirklich Vertrauen verdient, gibt es kein besseres Gütesiegel als die Ergebnisse, die er wiederholt unter ärztlicher Kontrolle in sorgfältigen wissenschaftlichen Studien erzielt. Darauf lasse ich mich ein, weil ich der festen Überzeugung bin, daß Geistiges Heilen nur auf diese Weise – auf dem langen, beschwerlichen Weg wissenschaftlicher Überprüfung und Bestätigung – die verdiente öffentliche Anerkennung finden und in unser Gesundheitswesen einbezogen werden kann. Und ich tue es, weil erst wissenschaftliche Forschungsergebnisse zahllosen Hilfesuchenden die Sicherheit geben können: Geistiges Heilen ist mehr als Scharlatanerie.” |
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